WSI erfasst Tariflöhne und -gehälter

Der Lohn- und Gehalts-Check zeigt Ihnen, wie viel in bestimmten Berufen tatsächlich verdient wird. Er beruht auf den Angaben von Beschäftigten, die den Fragebogen von LohnSpiegel.de ausgefüllt haben. Wollen Sie hingegen wissen, welche Löhne und Gehälter nach Tarif zu zahlen sind, dann besuchen Sie im Internet am besten das WSI-Tarifarchiv. Hier finden Sie die tariflichen Grundlöhne und -gehälter von mehr als 200 Berufen in 50 Wirtschaftszweigen West- und Ostdeutschlands. Auch zu den tariflichen Ausbildungsvergütungen finden Sie Informationen. Die Gewerkschaften geben ebenfalls Auskunft über die Tarifpolitik sowie über die tariflichen Regelungen und Leistungen.

Tariflöhne und -gehälter 2012: Höhere Abschlüsse und ein reales Plus von 0,7 Prozent

Die Tarifabschlüsse lagen 2012 erneut über denen des Vorjahres. Tariferhöhungen von durchschnittlich 3,9 Prozent (2011: 3,0 Prozent) wurden 2012 vereinbart oder traten in Kraft. Nullmonate sowie Pauschal- und Einmalzahlungen spielten nur noch eine geringe Rolle, für (fast) die gesamte Laufzeit der neuen Verträge wurden meist dauerhafte Tarifanhebungen vereinbart.

Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik 2012: Antworten auf viele Fragen

Wie hoch war die durchschnittliche Tarifsteigerung im Jahr 2011? Wie viel tarifliches Urlaubsgeld gibt es in der Metallindustrie? Wie hoch ist die Jahressonderzahlung im Bankgewerbe? Wie sind die tariflichen Kündigungsfristen im Groß- und Außenhandel? Wie hoch sind die Schichtzuschläge in der chemischen Industrie? Wie viel Ausbildungsvergütung gibt es im Bauhauptgewerbe? Wo gibt es welche Mindestlöhne nach dem Entsendegesetz? Wie hoch ist die Tarifbindung in West- und Ostdeutschland? Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen rund um die Tarifpolitik beantwortet das Statistische Taschenbuch Tarifpolitik 2012 des WSI-Tarifarchivs.

Tariflöhne und -gehälter 2011: Trotz höherer Abschlüsse ein reales Minus

Die Tarifabschlüsse lagen im Jahre 2011 deutlich über denen des Vorjahres. In einer Reihe von Branchen wurden 2011 Tarifsteigerungen von 3 Prozent und mehr vereinbart. Die Bedeutung der Pauschal- und Einmalzahlungen ging zurück, es wurden vermehrt dauerhafte Tarifanhebungen vereinbart. Rechnet man die Abschlüsse mit ihren unterschiedlichen Laufzeiten auf das Jahr um und berücksichtigt auch die länger laufenden Abschlüsse aus dem Vorjahr, dann ergibt sich insgesamt ein kalenderjährlicher Anstieg der nominalen Tariflöhne und -gehälter 2011 von durchschnittlich 2,0 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2011, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung vorgelegt hat. Der unerwartet starke Anstieg der Verbraucherpreise allerdings hat die Tarifsteigerungen in vielen Branchen wieder aufgezehrt.

Weihnachtsgeld 2011: Tarifbindung ist ein Vorteil

Im Jahre 2011 erhielten rund 55 Prozent der Arbeitnehmer/innen Weihnachtsgeld. Dabei profitierten sie eindeutig von einer Tarifbindung ihres Arbeitgebers. Denn Beschäftigte mit Tarifbindung erhielten zu 71 Prozent diese Jahressonderzahlung, Beschäftigte ohne Tarifbindung dagegen nur zu 43 Prozent.

2010 gab's ein reales Plus von 0,7 Prozent

Die Tariflöhne und -gehälter stiegen im Jahre 2010 im Durchschnitt um 1,8 Prozent. Da die Verbraucherpreise nur um 1,1 Prozent erhöht wurden, wuchsen die Tarifvergütungen real um 0,7 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung in seiner Tarifbilanz. Positiv auf die Tarifentwicklung wirkten vor allem die länger geltenden Abschlüsse aus dem Jahre 2009. Aus ihnen resultierenden für 2010 Zuwächse von durchschnittlich 2,3 Prozent, die Neuabschlüsse des Jahres 2010 ergaben lediglich 1,3 Prozent mehr. Im Mittel errechnen sich so die 1,8 Prozent.

Tariflöhne und -gehälter in mehr als 200 Berufen

Von A(bfüller) bis Z(ugbetreuer) reicht diese Übersicht der tariflichen Grundvergütungen aus 50 Branchen - eine Spanne von der ungelernten Küchenhilfe im sächsischen Hotel- und Gaststättengewerbe mit 1.092 Euro bis zum Hochspannungsbetriebsleiter in Nordrhein-Westfalens Energiewirtschaft mit 4.663 Euro tariflichem Grundentgelt.

Allgemeinverbindliche Tarifverträge

Manche Tarifverträge gelten auch für Firmen, die nicht tarifgebunden sind. Wollen Sie wissen, ob das auch für Ihre Firma gilt? Das Bundesarbeitsministerium hat ein Verzeichnis dieser Tarifverträge (PDF) veröffentlicht.


 

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