Was verdienen Energieanlagenelektroniker/innen?

Lohnspiegel.de - Einkommen von Energieanlagenelektroniker in Deutschland

Das Bruttomonatseinkommen von Energieanlagenelektroniker/innen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 2.868 Euro. Dies ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 790 Energieanlagenelektroniker/innen beteiligt haben. Die Auswertung zeigt unter anderem:

Energieanlagenelektroniker

 

Die Betriebsgröße ist maßgeblich: In Betrieben mit mehr als 500 Beschäftigten verdienen die Energieanlagenelektroniker/innen mit durchschnittlich 3.186 Euro deutlich mehr als die Beschäftigten in Betrieben mit weniger als 100 Beschäftigten, die auf 2.482 Euro kommen.

Berufserfahrung zahlt sich aus: Das Monatseinkommen von Energieanlagenelektroniker/innen mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung beträgt im Schnitt 2.286 Euro, bei 10 bis 14 Jahren Berufserfahrung steigt es auf rund 2.897 Euro und bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung klettert es auf rund 3.202 Euro.

Das Einkommen variiert nach Branchen: Im Fahrzeugbau werden die Energieanlagenelektroniker/innen mit durchschnittlich 3.162 Euro am besten bezahlt, gefolgt von jenen in der Metallerzeugung mit 3.004 Euro und im Maschinenbau mit 2.993 Euro. Im Bereich Energie- und Wasserversorgung beträgt das durchschnittliche Monatseinkommen 2.895 Euro und im Bereich Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte 2.686 Euro. Darunter liegt noch das Baugewerbe mit durchschnittlich 2.338 Euro.

Der Osten liegt weit hinter dem Westen zurück: Während die Energieanlagenelektroniker/innen in Westdeutschland durchschnittlich 2.960 Euro erhalten, bekommen sie in Ostdeutschland nur 2.159 Euro. In den neuen Bundesländern verdienen damit Energieanlagenelektroniker/innen 27 Prozent weniger als ihre Kollegen/innen in den alten Bundesländern.

Tarifbindung lohnt sich: Energieanlagenelektroniker/innen profitieren von der Tarifbindung. In tarifgebundenen Betrieben liegt ihr Monatseinkommen mit durchschnittlich 3.057 Euro rund 15 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen und Kolleginnen in nicht tarifgebundenen Betrieben.

 

Hier die Langfassung dieser Auswertung im PDF-Format.

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