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Was verdienen Ihre Kolleginnen und Kollegen?

GeldWie viel verdient ein Maschinenschlosser, und wie hoch ist das Gehalt einer Bankkauffrau? Was bekommt ein Chemieingenieur, ein Bauleiter, eine Physiotherapeutin, ein Webdesigner, ein Werbekaufmann oder eine Küchenhilfe? Antworten darauf gibt es in unserem kostenfreien Lohn- und Gehalts-Check, der nun  schon 300 Tätigkeiten aus rund 30 Berufsbereichen umfasst. Das Angebot wird wissenschaftlich betreut vom WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung. Und mit Ihrer Hilfe wird es noch weiter wachsen. Deshalb: Füllen Sie am besten gleich heute diesen Online-Fragebogen aus

Der LohnSpiegel wächst weiter

Rund 1,3 Millionen Besucher/innen haben im Jahr 2011 die LohnSpiegel-Seiten im Internet aufgerufen. Das sind mehr als 100.000 im Monat und rund 3.500 am Tag. Fast 19.000 Fragebögen zu den Einkommens- und Arbeitsbedingungen wurden dabei ausgefüllt. Sie liefern die Daten für den kostenlosen Lohn- und Gehalts-Check.

Tarife steigen im Jahr 2011 um durchschnittlich 2,0 Prozent

Die Tarifabschlüsse im Ersten Halbjahr 2011 liegen deutlich über denen des Vorjahres. In vielen Bereichen wurden wieder dauerhafte Tarifsteigerungen vereinbart, nachdem im vergangenen Jahr Pauschalzahlungen eine große Bedeutung hatten. Dies ergibt sich aus der aktuellen Halbjahresbilanz, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung vorgelegt hat.

Meist 30 Tage Urlaub und bis zu 2.023 Euro Urlaubsgeld

UrlaubDie meisten Arbeitnehmer/innen haben bis zu 30 Tage Urlaub und erhalten Urlaubsgeld, auf das aber nur Tarifverträge einen Rechtsanspruch begründen. Die  tariflich vereinbarten Urlaubsextras schwankten 2010 je nach Branche zwischen 155 und 2.023 Euro in der mittleren Lohn- und Gehaltsgruppe. Das zeigt die Auswertung des WSI-Tarifarchivs für 22 Wirtschaftszweige. In manchen Krisenbetrieben sank das Urlaubsgeld auch.

Wie wirkt die Krise auf die Beschäftigten?

AnteileMit Personalabbau, Kurzarbeit und Abstrichen bei Lohn und Gehalt reagieren viele Betriebe auf die Wirtschaftskrise, vor allem in der Metallindustrie. Aufschlussreiche Daten dazu hat das WSI-Tarifarchiv mit einer Online-Umfrage im Rahmen des LohnSpiegel ermittelt.

Mindestlöhne in Europa - das WSI informiert

EuropafahneIn 20 von 27 Ländern der Europäischen Union gibt es gesetzliche Mindestlöhne. Acht von ihnen haben sie im vergangenen Jahr erhöht - nachzulesen im WSI-Mindestlohnbericht 2010 (PDF, 321 kB). Allerdings blieb die Entwicklung wegen der Wirtschaftskrise hinter den Vorjahren zurück. Die WSI-Datenbank (PDF, 183 kB) gibt einen aktuellen Überblick über Höhe und Entwicklung des Mindestlohnes in den europäischen Ländern und den USA.

Eine Zwischenbilanz

WSI-MitteilungenSeit 2004 liefert der "LohnSpiegel" Daten über die Einkommen und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer/innen. In den WSI-Mitteilungen 1/2010 ist dazu jetzt eine Zwischenbilanz erschienen - mit Antworten auf methodische Fragen der Online-Erhebung und einem Überblick über die bisherigen Ergebnisse.

FrauenLohnSpiegel

Frauen verdienen bei gleicher Arbeit häufig immer noch weniger als Männer. Hier sehen Sie die Unterschiede in den einzelnen Berufen.

Schon beim Berufsanfang verdienen Frauen weniger

BerufsanfängerinIm Durchschnitt um 18,7 Prozent verdienen Frauen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung weniger als vergleichbare männliche Kollegen.

Datenbank umfasst jetzt 280 Berufe

Die Löhne und Gehälter in 30 weiteren Berufen sind nun abrufbar im LohnSpiegel. Darunter sind: Controller/in, Vertriebsassistent/in, Kundenberater/in, Werbetexter/in, Augenoptiker/in, Biotechniker/in, Tierpfleger/in, Verlagsangestellte/r, Taxifahrer/in, pharmazeutisch-technische/r Assistent/in, Stukkateur/in, Personalberater/in, Gärtner/in und Bibliotheksassistent/in. Dieser Lohn- und Gehalts-Check beruht auf einer Online-Umfrage mit inzwischen rund 100.000 ausgefüllten Fragebögen .

Glossar zur Tarifpolitik

Von A wie Abschlussrate bis Z wie Zulagen/Zuschläge erklärt das WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung die wichtigsten Fachbegriffe.

Was verdienen Versicherungskaufleute?

Im Durchschnitt 3.422 Euro brutto im Monat verdienen Versicherungs-kaufleute ohne Sonderzahlungen. Zu diesem Ergebnis der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs haben 570 Angehörige dieser Berufsgruppe beigetragen.

Beim Weihnachtsgeld ist Tarifbindung ein Vorteil

Im Jahre 2011 erhalten rund 55 Prozent der Arbeitnehmer/innen Weihnachtsgeld. Dabei profitieren sie eindeutig von einer Tarifbindung ihres Arbeitgebers. Denn Beschäftigte mit Tarifbindung erhalten zu 71 Prozent diese Jahressonderzahlung, Beschäftigte ohne Tarifbindung dagegen nur zu 43 Prozent.

Was verdienen Chemielaborant/innen?

Ohne Sonderzahlungen 2.917 Euro brutto im Monat verdienen Chemielaboranten und -laborantinnen im Durchschnitt. An der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs, die zu diesem Ergebnis gelangt, haben sich rund 563 Angehörige dieser Berufsgruppe beteiligt.

In Führungspositionen sind Frauen doppelt im Nachteil

Nur 43 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss haben Führungs- und Personalverantwortung - gegenüber 59 Prozent bei den Männern. Zudem erhalten Frauen in Führungspositionen gut 1.000 Euro weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Dies ergab eine Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 12.000 Akademiker/innen beteiligt haben.

Was verdienen Energieanlagen-elektroniker/innen?

Das Bruttomonatseinkommen von Energieanlagenelektroniker/innen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 2.868 Euro. An der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs, die zu diesem Ergebnis gelangt, haben sich rund 790 Angehörige dieser Berufsgruppe beteiligt.

Was verdienen Ingenieurinnen und Ingenieure?

Ingenieure

Ohne Sonderzahlungen 4.380 Euro brutto im Monat verdienen Ingenieur/innen im Durchschnitt. Dies geht hervor aus der Online-Umfrage von lohnspiegel.de, an der sich rund 11.000 Ingenieure und Ingenieurinnen beteiligt haben. Die Daten beziehen sich auf acht verschiedene Ingenieursberufe. Zudem gibt es hier eine Sonderauswertung nach Bundesländern (PDF, 13 kB).

Was verdienen Diplomkaufleute?

Diplom-Kaufleute

Im Durchschnitt 4.210 Euro brutto verdienen Diplomkaufleute und Diplombetriebswirt/innen auf Basis einer 40-Stunden-Woche. Das ergibt die Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 3.000 Diplomkaufleute beteiligt haben. Am besten verdient diese Berufsgruppe in Düsseldorf: durchschnittlich 4.579 Euro.

Was verdienen Fachinformatiker/innen?

Fachinformatiker

 

 

 

 

Das Bruttomonatseinkommen von Fachinformatiker/innen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.610 Euro - und Frauen starten in diesem Beruf besser als Männer! Zu diesem Ergebnis kommt - pünktlich zur CeBIT 2010 - die Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 860 Fachinformatiker/innen beteiligt haben.

Was verdienen Kfz-Mechaniker/innen?

Autotür

 

 

 

 

Das Bruttomonatseinkommen von Kraftfahrzeug-Mechaniker/innen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.269 Euro. Dieses Ergebnis der Online-Umfrage von LohnSpiegel.de beruht auf den Angaben von rund 920 Kfz-Mechaniker/innen.

Was verdienen IT-Systemadministratoren/innen?

PlatineIT-Systemadministratoren/innen verdienen - auf der Basis einer 38-Stunden-Woche - im Durchschnitt 3.199 Euro brutto im Monat. Das ergibt sich aus der Online-Umfrage von LohnSpiegel.de, an der sich rund 1.370 IT-Systemadministratoren/innen beteiligt haben.

Was verdienen Großhandelskaufleute?

Großhandelskaufleute, die in einem Betrieb mit Tarifvertrag arbeiten, verdienen im Durchschnitt 374 Euro monatlich mehr als ihre tariflos beschäftigten Kolleg/innen. Dieses Ergebnis des LohnSpiegel beruht auf den Angaben von rund 1.500 übers Internet Befragten.

Was verdienen Technikerinnen und Techniker?

Solartechnik

 

 

 

 

Das Bruttomonatseinkommen von Technikerinnen und Technikern beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 3.170 Euro. Je nach Fachrichtung variiert es zwischen 3.802 Euro bei Chemietechniker/innen und 2.175 Euro bei Zahntechniker/innen. Dieses Umfrage-Ergebnis beruht auf den Angaben von rund 5.000 Technikerinnen und Technikern.

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