Das Brutto-monats-einkommen von Marketingfachkräften beträgt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 3.490 Euro. Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen stellen sich bei Monatseinkommen und Sonderzahlungen deutlich besser. Zu diesen Ergebnissen haben bei der LohnSpiegel-Umfrage 613 Marketingfachkräfte beigetragen.

Im Einzel-handel verdienen Verkäu-fer/innen brutto im Durchschnitt ohne Sonderzahlungen 1.890 Euro bei einer 38-Stunden-Woche. Zu diesem Ergebnis der LohnSpiegel-Umfrage haben rund 1.400 Angehörige dieser Berufsgruppe beigetragen.

Das Bruttomonatseinkommen von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 2.827 Euro. Zu diesem Ergebnis haben bei der Online-Unfrage des LohnSpiegel rund 1.300 Angehörige dieser Berufsgruppe beigetragen.

Im Durchschnitt 3.422 Euro brutto im Monat verdienen Versicherungs-kaufleute ohne Sonderzahlungen. Zu diesem Ergebnis der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs haben 570 Angehörige dieser Berufsgruppe beigetragen.

Ohne Sonderzahlungen 2.917 Euro brutto im Monat verdienen Chemielaboranten und -laborantinnen im Durchschnitt. An der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs, die zu diesem Ergebnis gelangt, haben sich rund 563 Angehörige dieser Berufsgruppe beteiligt.

Im Durchschnitt 4.210 Euro brutto verdienen Diplomkaufleute und Diplombetriebswirt/innen auf Basis einer 40-Stunden-Woche. Das ergibt die Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 3.000 Diplomkaufleute beteiligt haben. Am besten verdient diese Berufsgruppe in Düsseldorf: durchschnittlich 4.579 Euro.

Das Bruttomonatseinkommen von Fachinformatiker/innen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.610 Euro - und Frauen starten in diesem Beruf besser als Männer! Zu diesem Ergebnis kommt - pünktlich zur CeBIT 2010 - die Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 860 Fachinformatiker/innen beteiligt haben.

Im Durchschnitt um 18,7 Prozent verdienen Frauen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung weniger als vergleichbare männliche Kollegen.

Das Bruttomonatseinkommen von Technikerinnen und Technikern beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 3.170 Euro. Je nach Fachrichtung variiert es zwischen 3.802 Euro bei Chemietechniker/innen und 2.175 Euro bei Zahntechniker/innen. Dieses Umfrage-Ergebnis beruht auf den Angaben von rund 5.000 Technikerinnen und Technikern.

Glossar zur Tarifpolitik

Von A wie Abschlussrate bis Z wie Zulagen/Zuschläge erklärt das WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung die wichtigsten Fachbegriffe.

Wie viel verdient ein Maschinenschlosser, und wie hoch ist das Gehalt einer Bankkauffrau? Was bekommt ein Chemieingenieur, ein Bauleiter, eine Physiotherapeutin, ein Webdesigner, ein Werbekaufmann oder eine Küchenhilfe? Antworten darauf gibt es in unserem kostenfreien Lohn- und Gehalts-Check, der nun  schon 300 Tätigkeiten aus rund 30 Berufsbereichen umfasst. Das Angebot wird wissenschaftlich betreut vom WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung. Und mit Ihrer Hilfe wird es noch weiter wachsen. Deshalb: Füllen Sie am besten gleich heute diesen Online-Fragebogen aus

Auch hochquali-fizierte Beschäf- tigte wie Ingenieure, IT-Experten und Techniker arbeiten in Leiharbeit oder werden von ihren Arbeitgebern in anderen Firmen eingesetzt (sogenannter Fremdfirmeneinsatz, etwa von externen Entwicklern). Sie bekommen dafür in der Regel ein geringeres Gehalt als die Stammbeschäftigten und müssen teilweise länger arbeiten. Trotzdem fällt ihre Arbeitszufriedenheit nicht schlechter aus. Zu diesem Ergebnis haben in der LohnSpiegel-Umfrage rund 1.400 dieser Beschäftigten beigetragen.

Der LohnSpiegel bietet inzwischen Informationen zu tatsächlich gezahlten Löhnen und Gehältern in mehr als 370 verschiedenen Berufen und Tätigkeiten. Im Jahre 2012 verzeichnete die Website 1,3 Millionen Besucher/innen, rund 3.500 am Tag. Den Online-Fragebogen, der die Daten für den kostenlosen Gehalts-Check liefert, haben rund 19.500 Besucher/innen ausgefüllt,

Junge Hochschulabsolvent/innen erhalten im ersten Jahr ihrer Berufstätigkeit im Durchschnitt ein Bruttogehalt (ohne Sonderzahlungen) von rund 3.400 Euro im Monat. Die Einkommen variieren aber sehr stark in Abhängigkeit vom Hochschulabschluss. An der Spitze liegen Berufsanfänger/innen mit Promotion mit rund 4.220 Euro, gefolgt von Absolventen/innen mit einem Uni-Masterabschluss mit rund 3.680 Euro. Am Ende stehen Berufsanfänger/innen mit Magisterabschluss mit rund 2.620 Euro. Der neue Absolventen-Lohnspiegel wird auch von den Medien inzwischen gerne als Quelle genutzt.

Rund 55 Prozent der Beschäftigten erhalten eine Jahressonderzahlung in Form eines Weihnachtsgeldes. Rund 17 Prozent bekommen eine Gewinnbeteiligung und 21 Prozent sonstige Sonderzahlungen. Zu diesem Ergebnis haben bei der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs zwischen Juli 2011 und August 2012 rund 17.000 Beschäftigte beigetragen

Nur 43 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss haben Führungs- und Personalverantwortung - gegenüber 59 Prozent bei den Männern. Zudem erhalten Frauen in Führungspositionen gut 1.000 Euro weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Dies ergab eine Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich rund 12.000 Akademiker/innen beteiligt haben.

Beschäftigte in Pflegeberufen sind mit ihrer Arbeit zufrieden, empfinden sie aber als sehr stressig und auch körperlich erschöpfend. Mit der Bezahlung sind sie mehrheitlich nicht zufrieden. Zu diesem Ergebnis haben bei der Online-Umfrage des LohnSpiegel rund 3.550 Beschäftigte aus der Kranken- und Altenpflege beigetragen.

46 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis einer Online-Umfrage des LohnSpiegel haben rund 20.500 Beschäftigte beigetragen. Eindeutig profitieren die Beschäftigten von einer Tarifbindung ihres Arbeitgebers: Beschäftigte mit Tarifbindung erhalten zu 59 Prozent ein Urlaubsgeld, Beschäftigte ohne Tarifbindung dagegen nur zu 35 Prozent. Die Höhe der tariflich vereinbarten Urlaubsextras variiert je nach Branche zwischen 155 und 2.140 Euro.

Das monat-liche Brutto-einkommen von Köch/innen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 2.047 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des LohnSpiegel, an der sich 1.080 Angehörige dieser Berufsgruppe beteiligt haben.

Im Durchschnitt 2.400 Euro brutto im Monat verdienen Sekretärinnen und Sekretäre ohne Sonder-zahlungen. Zu diesem Ergebnis der Online-Umfrage des WSI-Tarifarchivs haben 2.230 Angehörige dieser Berufsgruppe beigetragen. Je größer der Betrieb, desto höher in der Regel ihr Gehalt.

Mit Personalabbau, Kurzarbeit und Abstrichen bei Lohn und Gehalt reagieren viele Betriebe auf die Wirtschaftskrise, vor allem in der Metallindustrie. Aufschlussreiche Daten dazu hat das WSI-Tarifarchiv mit einer Online-Umfrage im Rahmen des LohnSpiegel ermittelt.

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